Heimat- und Geschichtsverein Schömberg
Wolfgang Obert wird in seinem Heimatort geehrt Der Schömberger Mäzen Wolfgang Obert wurde für sein jahrzehntelanges herausragendes bürgerschaftliches Engagement mit der Staufermedaille des Landes Baden Württemberg ausgezeichnet. Die Staufermedaille erhält diejenige Person, die sich um besondere Verdienste in ihrer Heimat, ihrem Umkreis oder im Land verdient gemacht hat. So auch Wolfgang Obert, der besonders für den Heimat- und Geschichtsverein das Archiv von den Anfängen bis in die neue Zeit hinein aufarbeitete. Seine heimatkundliche Homepage der Gertrud und Wolfgang Obert Stiftung entführt uns zum Beispiel in die Gemeinderatssitzungen vergangener Tag, gibt Hinweise auf das Vereinswesen in Schömberg, er weist auf kulturelle Veranstaltungen und Highlights in Schömberg und der Umgebung hin. Weiterhin widmete er sich intensiv der Digitalisierung der Ortsgeschichte. Ganz spannend ist auch die Genealogie im Raum Schömberg und Umgebung. Hieraus lässt sich erschließen, dass in Schömberg unter den alten Namen und den Familien, die schon um 1900 hier ansässig waren, jeder mit jedem zumindest weitläufig verwandt ist. Für eine große Überraschung war gesorgt, als Herr Obert an seinem 82. Geburtstag zuhause abgeholt wurde und er mit dem ehemaligen Bundestagsabgeordneten Hans- Joachim Fuchtel zusammen in der Rikscha vom neu gewählten Bürgermeister Dr. Matthias Stepan auf dem Fahrrad zunächst auf dem Glücksweg in Langenbrand gefahren wurde. Danach traf die Rikscha am Rathaus ein und dort wartete schon ein 40-köpfiges Empfangskomitee auf den Geehrten. Nach Musik und lobenswerten Worten von allen Seiten überreichte ihm dann der neu gewählte Landtagsabgeordnete Carl Christian Hirsch die Staufer Medaille. Diese sei, so Carl Christian Hirsch, eine besondere persönliche Auszeichnung des Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg. Diese Auszeichnung erhielten Menschen, die sich über einen längeren Zeitraum bürgerschaftlich engagierten und werde gerade einmal 50 Mal im Jahr verliehen und sei von dem ehemaligen Ministerpräsident Winfried Kretschmann unterschrieben.